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Die Umzäunung vom Krankenhaus  war uns ein sehr wichtiges Anliegen

Jeder kennt es, ein neues Leben zu empfangen ist das Glück auf Erden.

Auch in Malawi sollte dieser Umstand schützenswert sein. Leider verfügt das Krankenhaus über keine ausreichenden Betten für die Schwangeren. Es ist eng und stickig und die medizinische Versorgung mangelhaft.

Die Frauen haben keine Privatsphäre und keinen Rückzugsort, da die Flure des Krankenhauses offen für alle Passanten sind. Ihre Begleitungen schlafen komplett außerhalb des Gebäudes. Dort kann jedoch weder Hitze, Kälte der Nacht noch der Schutz vor Moskitos als Überträger des Malariavirus gewährleistet werden.

Es gab schon Fälle, in denen Neugeborene in der Nacht gestohlen wurden.

Um diesen neugeborenen Kindern und ihren Müttern Schutz und Zuflucht zu geben, benötigte das Krankenhaus entsprechende Schutzmaßnahmen, die als erstes mit einer intakten Grenzmauer realisiert werden sollte. Damit kann die zugängliche Zone von der Straße aus, reduziert werden.

Nachdem wir im letzten Jahr für die Aussenstelle in Mthanthiko zwei neue Schulgebäude
finanzieren konnten, einschließlich zwei Toilettenhäuschen und einem Lehrerzimmer,
waren wir uns sicher als die Anfrage vom Krankenhaus Mua kam: Das schaffen wir!!!
Angespornt durch den letztjährigen grandiosen Erfolg hatten wir uns natürlich gleich weitere
Ziele gesetzt. Pater Philip ist unser kompetenter Ansprechpartner vor Ort, der diese
Gemeinde auch betreut. Er ist auch für Mua zuständig.
Bereits seit Jahren wird das Krankenhaus durch unseren Verein unterstützt, vor allem der
Bereich der Kinderstation.

Daher baten wir um Ihre Unterstützung für einen gesicherten Zugang zum Krankenhaus. Die Station der Neugeborenen liegt leider an einer Haupt-Zufahrtsstraße und die mitgereisten Verwandten und die Geschwisterkinder haben keine Übernachtungsmöglichkeiten. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Nacht auf den Fluren des Krankenhauses zu verbringen. Da auch keine Möglichkeit ist, die Patienten durch eine Kantine zu versorgen, sind die Patienten auf das selbst gekochte Essen ihrer Mitreisenden angewiesen.
Wir freuen uns sehr, dass durch Ihre Spendenbereitschaft der Zugang zum Krankenhaus mittlerweile gesichert werden konnte. Die Kosten für diese Schutzmaßnahme beliefen sich auf ca. 16.000 Euro. Die Krankenhausleitung ist außer sich vor Freude und sagt vielen herzlichen Dank hierfür.